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St. Vincentius kath. Kirchengemeinde in Bersenbrück

Willkommen auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde St. Vincentius

in der ehemaligen Kreisstadt Bersenbrück!

  • wenn Sie wissen möchten, wann unsere Gottesdienste gefeiert werden,

  • wenn Sie sich zeitnah über aktuelle Veranstaltungen informieren wollen,

  • wenn Sie sich über die Feier der Sakramente,
    z. B. Taufe oder Eheschließung erkundigen möchten,

  • wenn Sie etwas über unsere Kindertagesstätten
    oder das Alten- und Pflegeheim St.Josef-Stift wissen möchten,

  • wenn Sie Auskünfte über die Chöre, die kirchlichen Verbände
    oder die Pfarrbücherei wünschen, dann finden Sie auf diesen
    Internetseiten viele Informationen.

Sie können natürlich auch direkt mit uns Kontakt aufnehmen.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie die Öffnungszeiten des Pfarrbüros

finden Sie unter dem Button „Kontakt“.

Unsere Pfarrkirche St. Vincentius ist tagsüber immer geöffnet.

Sie lädt ein zum Gebet und zum Verweilen.

In der Nähe des alten Taufbrunnens aus dem 13. Jahrhundert erfahren Sie

außerdem Wissenswertes über die Geschichte unserer Pfarrei

und des Klosters der Zisterzienserinnen in Bersenbrück.

Seien Sie also herzlich willkommen!

Ihr Pfarrer Hubertus Goldbeck und Pastor Alfons Thörner

und das Pastoralteam für die

Pfarreiengemeinschaft Alfhausen, Bersenbrück, Lage/Rieste und Vörden

 

 

Angelika Kogge-Pelke, Josef Knapp, Hubert Siemer, Alfons Thörner, Hubertus Goldbeck, Roland Wille, Pfr. i.R. Klaus Warning, Renate Rickelmann-Osterfeld, Karin Brunegraf, xx, Pfr. i.R. Ossege, Pfr. i.R. Klocke

Angelika Kogge-Pelke, Josef Knapp,Dechant Höne, Hubert Siemer, Alfons Thörner, Hubertus Goldbeck, Roland Wille, Pfr. i.R. Klaus Warning, Renate Rickelmann-Osterfeld, Karin Brunegraf, xx, Pfr. i.R. Ossege, Pfr. i.R. Klocke

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Besuch in der Kirchengemeinde

BesuchaufStVincentiusDer Frühling ist da.

Erste Gäste aus dem Süden sind eingetroffen.

Wenn das keine guten Nachrichten sind.

Ein Gruß von Pfarrer Hubertus Goldbeck

 

 


Kathju Zeltlager 2015

Kathju Zeltlager 2015 - St.Vincentius
Anmeldung und Informationen


Gemeinden gehen neue Wege in der Erstkommunionvorbereitung - Appetit auf Gemeinde machen

Fast alle Kinder, die katholisch getauft sind, gehen auch zur Erstkommunion. Damit es nicht ihre letzte Kommunion bleibt, lassen sich Gemeinden heute viele neue Wege einfallen, um vor allem auch die Familien anzusprechen.

Eine strahlende Sonne will er hineinritzen. Und seinen Namen. Da ist sich Roman schon sicher. Kräftig knetet der Achtjährige einen Tonklumpen, rollt ihn aus. Ein Kreuz entsteht. Sein eigenes Kreuz. Mutter Annelie hilft ihm beim Ausstechen. „Das Tonkreuz wollen wir bei uns in der Küche aufhängen. Es soll uns daran erinnern, dass Gott immer da ist, wie die Sonne“, freut sie sich über die gemeinsame Aktion. Zuvor haben beide viel über die Bedeutung des Kreuzes und des Kreuzzeichens gelernt – Roman in der Kindergruppe, seine Mutter mit anderen Eltern in der Erwachsenenkatechese.
Auf Familiennachmittagen erleben die Kinder Gemeinde als Gemeinschaft.

 Foto: privat

Die Bedeutung der Messfeier neu lernen

Gemeinsame Nachmittage von Eltern und Kindern sind fester Teil der Erstkommunionvorbereitung in Romans Pfarrgemeinde. Bereits vor einigen Jahren wurden hier die wöchentlichen Tischgruppen für Kinder durch Familiennachmittage ersetzt, zu denen Eltern und Kinder eingeladen werden. Auch Geschwister sind willkommen. Eine Tendenz, die sich bundesweit in vielen Gemeinden finden lässt. „Wir beobachten schon länger, dass Kinder heute mit sehr unterschiedlichem Vorwissen zu uns kommen und auch die Eltern sehr unterschiedlich an Kirche und Erstkommunion interessiert sind“, erzählt Inga Schmitt, Referentin für Liturgie und Verkündigung im Bistum Osnabrück. Fast alle Gemeinden versuchten daher mittlerweile, die Eltern mehr mit einzubeziehen, denn „was die Familien nicht vermitteln, das können wir nicht aufholen“, ist Schmitt überzeugt. So werden auf Familiennachmittagen, Elternabenden, Stammtischen, in besonderen Gottesdiensten und an gemeinsamen Wochenenden Glaubensgrundlagen und vor allem Ablauf und Hintergrund der Messfeier besprochen und eingeübt.

Religion wird in der Familie wieder wichtiger

Wie wichtig es ist, die ganze Familie in die Erstkommunionvorbereitung mit einzubeziehen, bestätigt auch eine Studie aus dem vergangenen Jahr. Theologen, Psychologen und Sozialwissenschaftler haben sich mit der Erstkommunionkatechese befasst und bei Eltern und Kindern deutlich langfristige Effekte beobachtet: 58 Prozent der Eltern gaben an, dass Religion in ihrer Familie wichtiger geworden sei. „Wenn Eltern Impulse bekommen, mit dem Kind über Glaubensfragen zu sprechen, dann kann auch zu Hause die Kommunikation deutlich gestärkt werden“, so die Forscher. Hier tue sich etwas, das wichtiger sei als das Auswendiglernen von Gebeten oder die Häufigkeit des Gottesdienstbesuches. Das betont auch Inga Schmitt: „Wir müssen uns davon befreien, dass wir meinen, nur Erfolg zu haben, wenn die Familien wiederkommen. Wir wollen in erster Linie Menschen helfen, dass ihr Leben gelingt, dass Dinge aufbrechen und sie eine positive Erfahrung von Kirche machen.“ Daher ermuntert die Theologin die ganze Gemeinde, sich für die Erstkommunionkatechese zu öffnen, „damit die Familien Gemeinde auch als soziale Gemeinschaft erleben können“.
In diesem Sinne hat auch die Osnabrücker Pfarrei St. Johann ihre Vorbereitung auf das Sakrament umgestellt: Neben Kindergruppen, Familiennachmittagen und Gottesdiensten sollen die Familien auch an zwei selbst gewählten Projekten oder Aktionen der Gemeinde teilnehmen. Das reicht von Sternsingeraktion, Krippenspiel, Kinderchor oder Pilgertour bis zum Besuch eines Seniorenzentrums, einer Einrichtung für Obdachlose oder eines Behindertenheimes. „Wir wollen Appetit auf Gemeinde machen“, erklärt Gemeindereferentin Andrea Stuckenberg-Egbers. Familien sollten eine gute Zeit haben, Lust bekommen, Gemeinde mitzuerleben.

„Unser neues Konzept kommt gut an“

Die Rückmeldungen geben ihr recht: „Unser neues Konzept kommt gut an. Die Eltern erleben es nicht als Druck, sie haben ein großes Interesse, miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Das betont auch Katechetin Sandra Meiners, die bereits Tischgruppen begleitet hat und nun bei den Familiennachmittagen hilft: „Die Tischgruppen waren doch mehr wie Religionsunterricht und sehr abgekoppelt vom Gemeindeleben. Es wurde gar nicht wahrgenommen, was hier geleistet wird.“ Nun werde zwar nicht mehr so viel Wissen vermittelt, dafür mehr Wert auf Gemeinde als Gemeinschaft gelegt. „Das macht unseren Glaubens doch aus: dass wir eine offene Gemeinschaft sind mit ganz viel Toleranz untereinander.“ Und noch ein Vorteil: Die monatlichen Treffen am Samstag sind für die fünfköpfige Familie Meiners besser zu organisieren. „Wir haben viel Programm in der Woche. Am Wochenende können wir Luft holen“, so die Mutter. Auch Andrea Stuckenberg-Egbers betont: „Wir holen die Kinder aus ihren wöchentlichen Zwängen heraus und tragen zur Entschleunigung bei.“
Am „Input“ zu kürzen und dafür mehr Wert auf Beziehungsarbeit zu legen, dafür wirbt auch das Bistum Osnabrück. „Für viele Hauptamtliche hat sich die Sakramentenvorbereitung zu einem Kraftakt entwickelt, sie haben kaum noch Zeit für anderes“, sagt Inga Schmitt. Sie rät dazu, Räume zu schaffen, wo man mit anderen Menschen in Kontakt kommen kann. So könnten die Familiennachmittage ausgeweitet werden auf alle Generationen, denn Katechese sei nichts Abschließbares: „Wir sind immer weiter auf dem Weg.“

Im Glauben wachsen mit allen Generationen

Mit dem „Treffpunkt.Gott“ probiert die Heilig-Geist-Gemeinde in Sarstedt bei Hildesheim einen solchen Weg. Das neue Angebot ist ein Baustein in der Erstkommunion- und Firmvorbereitung. Dreimal im Jahr können Menschen sich mit ihrem christlichen Glauben auseinandersetzen – immer zu neuen Themen und unter anderen Aspekten. Jedes Treffen beginnt mit einem Brunch, zu dem jeder etwas mitbringt. Dann folgt ein Impuls, der in verschiedenen Workshops vertieft wird. Mit einer Abschlussrunde, Liedern und Gebeten klingt der Tag aus. Gemeindereferentin Ute Köhler erzählt begeistert: „Es kocht nicht mehr jeder nur sein eigenes Süppchen, sondern hier können sich die Menschen in der Gemeinde erleben, sich inspirieren lassen.“ Erwachsene, Kinder und Jugendliche merkten dabei: „Alle beschäftigen sich mit ihrem Glauben“ – jeder auf seine Art.

Von Astrid Fleute entnommen aus http://kirchenbote.de/content/appetit-auf-gemeinde-machen 02.04.2015Startseite

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Ein Weg voller Zuversicht - Viele Gruppen fahren zur Kreuztracht nach Lage-Rieste

 

2015 ist ein Jubiläumsjahr in Lage-Rieste: Das historische Kreuz von Lage wurde vor 700 Jahren geweiht. Viele Pilger kommen zur Kreuztracht nach Lage, bringen ihr Leid vor Gott und nehmen Zuversicht mit zurück, erzählt Pater Bernhard.

Das Lager Kreuz. Foto: Andrea Kolhoff

„Es ist das Gehen“, fasst es Pater Bernhard, Kreuzbruder und Hausgeistlicher im Dominikanerinnenkloster auf Lage, zusammen. Natürlich gehe es bei der Kreuztracht um das Tragen des Kreuzes; das Gehen mit der Last des Leides, und das im wörtlichen Sinne, sei aber das Besondere, das Eindrückliche. „Es wird viel Leid nach Lage getragen“, so Pater Bernhard. Hier könne es in Zuversicht gewandelt werden.

Jährlich kommen viele Menschen nach Lage, allein oder in Gruppen bis zu 130 Personen. Der Organisation wegen müsse sich eine Gruppe zwar anmelden, wenn es dann aber doch zu Überschneidungen komme, schließe man sich auch spontan zusammen. Fremde beten dann gemeinsam für ihre Anliegen und tragen das Kreuz zusammen. Pater Bernhard, der in den USA aufwuchs, schmunzelt. „Da merkt man, dass wir Deutschen, wenn wir wollen, auch unkompliziert sein können.“

Im Jubiläumsjahr seien verschiedene Aktionen geplant, zum Beispiel die Herausgabe eines Heftes mit gesammelten Gebeten. Die Behindertenwerkstatt Hof Lichtblick in Wahlde hat kleine Holzkreuze angefertigt, die man erwerben kann. Das Eichenholz stammt von Bäumen auf dem „Kreuzberg“ in Rieste, einer Anhöhe, über der der Legende nach zwei Mitglieder des Lager Johanniterkonvents eine Erscheinung am Himmel gesehen haben: ein leuchtendes Kreuz.

Die Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft Alfhausen, Bersenbrück, Lage-Rieste und Vörden sollen im Jubiläumsjahr mit der Kreuztracht vertraut gemacht werden. Sie werden bei einem gemeinsamen Nachmittag in Lage Rohlinge von kleinen Kreuzen bekommen, die noch geschmirgelt und geölt werden müssen. Den Kindern soll die Botschaft des Kreuzes nähergebracht werden, was Pater Bernhard für sehr wichtig hält. Jedes Jahr fertigt Pater Bernhard, der auch als Künstler aktiv ist, ein Hungertuch für Lage an. Das aktuelle sei eine moderne Interpretation der Kreuzesvision, erklärt er.

In der Fastenzeit kommen besonders viele Gruppen zur Kreuztracht

Die wöchentliche Eucharistiefeier am Freitagabend erfreut sich wachsender Beliebtheit, wie Pastor Alfons Thörner erklärt. Nach der Messe, die um 19 Uhr beginnt, bestehe Beichtgelegenheit und die Möglichkeit, in Stille in der Kirche zu verharren. Gegen 20 Uhr finde die Kreuztracht statt, die schon seit Jahren von einer Gruppe in dieser Form durchgeführt werde. Manche Besucher schließen sich der Kreuztracht an, andre bleiben zum Gebet in der Kirche. Um 21 Uhr schließe ein Impuls mit Segen den Abend ab.

Thörner ist Pastor in der Pfarreiengemeinschaft Hasegrund und in Lage-Rieste zuständig für die Pilger, die zur Wallfahrtskirche St. Johannes kommen. Er weist auf die Angebote in der Fastenzeit hin:  Fastenpredigten, die während einer Vesper gehalten werden, am 1., 8. Und 22. März (Beginn 17 Uhr), tägliche Beichtgelegenheiten in der Karwoche und das Friedensgebet der Dominikanerinnen in der Wallfahrtskirche am 4., 11. und 18. März (mittwochs 19 Uhr).

In der Fastenzeit kommen besonders viele Gruppen zur Kreuztracht nach Lage, um ihr Leid vor Gott zu tragen und zu beten. Pater Bernhard gibt ihnen mit auf den Weg: „Um unsere Kirche herum ist der Weg mit Zuversicht gepflastert. Sorgen Sie dafür, dass sie an den Schuhen kleben bleibt.“

von Katharina Westphal

Texte und Bilder übernommen aus  http://kirchenbote.de/content/ein-weg-voller-zuversicht